WDM-Technik

WDM – Wavelenght Multiplex(ing) Division – Optisches Wellenlängenmultiplexverfahren

Das Wellenlängenmultiplexverfahren, kurz WDM, ist ein Multiplexverfahren, das bei der Datenübertragung über Glasfaserleitungen, vor allem in Dark Fibre Leitungen und Standleitungen über größere Entfernungen, verwendet wird. Dabei werden durch das Medium Glas einzelne Frequenzbänder, Farben, gesendet. Auf der eingespeisten Seite funktioniert die Technik als Multiplexer, auf der ankommenden Seite als Demultiplexer.

Bei der WDM-Multiplex Technik wird heute zwischen Denke ( DWDM ), Coarse ( CWDM ) und Wide Wavelength Division Multiplex ( WWDM ) unterschieden.

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Wir nutzen hauptsächlich die CWDM-Technik für die Datenübertragung mittels einer LWL. Diese Variante ist günstiger und die Toleranzen sind nicht so eng gefasst. Die 18 möglichen Wellenlängen sind genormt und bewegen sich in einem Abstand von 20 nm, zwischen 1311 nm und 1611 nm.

Pro Farbe ist die Datenübertragung durch die Leitung von 10 GB möglich. Dabei können Entfernungen ohne Verstärker bis zu 70 km überbrückt werden.

Das Multiplexing wird durch ein passives Gerät, also ohne eigene Stromversorgung, namens MUX, erledigt. Wir bieten De-/MUX-Geräte mit 8 und 18 Ports an. Hierzu können Sie die komplette Bandbreite der Optiken, wie SFP, SFP10G, XFP, QSFP (24dB/32dB/37dB), SFP+ und Xenpak, XFP für 10G ER/ZR so wie 100 MBit Bidi, 1G Bidi, 10G Bidi und CSFP beziehen. Die MUX wird in einem 19″ Chassis für die Rackmontage geliefert.